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1986 wurde der Chorraum der liturgischen Erneuerung durch das zweite Vatikanische Konzil angepasst. Um nicht noch einen weiteren Stil einzubringen folgten die neuen Elemente (Zelebrationsaltar, Lesepult und Sitze) dem barocken Stil
Das Kreuz ist das bedeutendste Kunstwerk unserer Kirche. Es wurde entweder von Veit Stoß selbst oder einem seiner Schüler geschnitzt.
Die Kanzel entstand um 1720 mit den vier Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Im Schalldeckel wird der Heilige Geist durch die Taube symbolisiert. Ganz oben findet sich das Monogramm des Namens Jesu: IHS. Der Taufstein aus Sandstein stammt aus dem 16. Jahrhundert.
Altäre
Er wurde 1814 aus Kirchehrenbach bei Forchheim erworben. Der Altar besteht aus Sandstein, der barock verkleidet wurde. Die Figuren sind aus Holz und stammen von 1450. In der Mitte steht Ägidius mit Abtsstab, Mitra und Buch, rechts der Völkerapostel Paulus mit Schwert (Enthauptung unter Kaiser Nero ca 67 n. Chr.) und links der heilige Johannes Nepomuk. Seine Eltern zogen mit den Zisterziensern von Ebrach nach Böhmen. Als Generalvikar der Erzdiözese Prag wurde er am 20. März in der Moldau ertränkt, weil er das Beichtgeheimnis nicht verraten wollte. Oben zeigt eine ähnliche Darstellung wie in der Wallfahrtskirche Gößweinstein die heilige Dreifaltigkeit mit der Krönung Mariens.
Der linke Seitenaltar ist Maria geweiht. Zu beiden Seiten der Mariendarstellung (ebenfalls um 1450) sieht man die Patrone des Bistums Bamberg St.Heinrich und St.Kunigunde mit der Flugschar unter den Füßen.
Oben das Stifterbild der Familie Brendel, Etlaswind.
Der rechte Altar ist dem heiligen Josef geweiht, den eine Statue von Johann Rupert (circa 1783) zeigt. Rechts der heilige Erzengel Michael, links Johannes der Täufer. Oben: Christus in der Kelter in Anlehnung an ein Wort des Propheten Jessaja.
Hauptschiff
Die 14 Kreuzwegbilder stammen von Martin Wyhl aus Kemnath (1814, restauriert 1977)
Das Wallfahrerbild an der hinteren Wandseite zeigt vorne Ägidius und auf der Rückseite die heilige Dreifaltigkeit mit der Krönung Mariens. Es wurde 1950 von Felix Müller (Neunkirchen am Brand) geschaffen. Vom gleichen Künstler stammen im Turm die beiden Weihwasserbecken mit der Aufschrift: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Bei der Renovierung der Kirche 1977 wurde das Eisengitter zur Abgrenzung von Turm und Kirche von Kunstschmied Alois Wilfling aus Brand gestaltet.Der Kirchturm hat seit 1895 eine Höhe von 33 m. Seine Form lehnt sich vereinfacht an die Osttürme des Bamberger Doms an. Die drei Glocken tragen die Namen St.Ägidiusglocke, St.Heinrichsglocke, Totenglocke.